Moderne Häuser | Cubatur (Freie Planung, Putzfassade), Gartenansicht (Jalousien offen) mit Steinofen

Energiesparen - ein Häuserleben lang

Der sparsame Umgang mit Energie ist zum wichtigsten Aspekt beim Neubau geworden. Kontinuierliche Verschärfungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und die gesetzliche Pflicht, regenerative Energien bei der Wärmeerzeugung zu nutzen, betreffen Bauwillige ganz konkret. Mit uns kann man auf ausgereifte Technologien zu attraktiven Preisen und renommierten Technikpartner zählen. So fällt es leicht, Umwelt und Geldbeutel zu schonen.

"Die Energiewende im privaten Hausbau möglich machen"
Geschäftsführer Enrico Roth im Gespräch

Roth Massivhaus | Geschäftsführung: Enrico Roth

Energiekosten niedrig halten
bauliche und technische Lösungen bei Roth-Massivhaus

Herr Roth, steigende Stromkosten und die Energiewende sind in aller Munde. Ist das auch für Ihre Bauherren ein Thema?

E. Roth: Ja natürlich, ich würde sogar sagen, die Energiekosten sind aktuell DAS Thema. Ging es früher um die Preiserhöhungen bei Öl oder Pellets, so kommt seit geraumer Zeit die Frage der Strompreisentwicklung dazu. Hier sind alle Bauherren viel sensibler geworden. Denn schließlich bauen die meisten Familien nur einmal im Leben, so dass die Kostendiskussion mindestens ebenso die Betriebskosten ihres Hauses betrifft, wie die Investition für den Bau.

Wie reagieren Sie als Bauunternehmen darauf?

E. Roth:
 Wir fahren eine dreifache Strategie. Zuallererst gilt es, Konstruktion, Gebäudehülle und Wärmedämmung so zu optimieren, dass ein Haus während seiner Standzeit so wenig Wärme wie möglich verliert. Da kommen wir mit unserer Kombination aus massiver Außenwand und 16 Zentimeter starkem WDVS schon zu sehr guten Ergebnissen - übrigens zu marktfähigen Kosten, dieser Aspekt wird ja in der Debatte um immer höhere Dämmstoffstärken sehr gern unterschlagen. Zum zweiten geht es um effiziente Haus- und Heiztechnik, die zu möglichst geringen Kosten Wärme erzeugt und verteilt. Für letzteres ist die Fußbodenheizung konkurrenzlos, deshalb haben wir sie auch im Standard. Kein anderes System kann mit so niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten. Je nach persönlichen Vorlieben und finanziellen Möglichkeiten setzen unsere Bauherren für die Wärmeerzeugung auf die Kombination von Gasbrennwert und Solar oder eine Wärmepumpe...

…und die Stromkosten?

E. Roth: Das ist der dritte Punkt. Zu Zeiten einer großzügigen Einspeisevergütung war die Stromerzeugung mittels Solarzellen schon ein Thema. Und natürlich, um die Energiewende zum Erfolg zu führen, wird es auch künftig nötig sein, so viel Strom wie möglich aus Erneuerbaren Energien zu gewinnen. Aber finanziell lohnt sich die Einspeisung schon länger nicht mehr.

Am stärksten profitieren Bauherren daher, wenn sie vom selbst erzeugten Strom so viel wie möglich verbrauchen. Unser Haus „Hamburg“ ist Antwort auf diese Situation - 16 Solarmodule und die optimale Dachneigung von 20 Grad sorgen für hervorragenden Energieertrag. Zum ersten Mal wurde eines unserer Häuser mit einem Batteriespeicher ausgestattet, der den erzeugten Strom vorrangig hausinternen Verbrauchern zur Verfügung stellt. Nur wenn Waschmaschine oder Kühlschrank keinen Bedarf „melden“ und die Batterie voll geladen ist, wird ins Netz eingespeist. Je nach Jahreszeit, Sonnenstand und Standort können so bis zu 70 Prozent des Strombedarfs gedeckt werden. Natürlich ist so ein neues System erklärungsbedürftig. Deshalb haben wir mit den "Stromfängern" einen starken Partner gewonnen, der die Bauherrenberatung und Installation des Speichers übernimmt.

Für dauerhaft niedrige Betriebskosten
Wärmepumpe heizt, kühlt und erzeugt warmes Wasser

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Erdwärmepumpe als effiziente Lösung
Anlagen von Markenpartner Waterkotte geben Sicherheit

Die Wärmepumpe Ai1 QE unseres Wärmpumpenpartners Waterkotte ist eine platzsparende Kompaktanlage. Die Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt die konstante Temepratur im Erdreich und arbeitet dank ihrer Tiefensonde sehr effizient. 

Im Winter sorgt die Ai1 Geo für Wärme, im Sommer für Kühlung und das ganze Jahr für warmes Wasser. Dabei läuft sie fast geräuschlos. Ai1 steht für „All in One“, d.h. alle Heizfunktionen werden durch ein einziges Gerät abgewickelt. 

Zur Standardausstattung gehören die hochwertige Bedieneinheit, ein 170 l Warmwasserspeicher sowie der witterungsgeführte Regler. Mit dem optionalen WebInterface NetBase kann die Ai1 auch über das Internet gesteuert werden. Wer beispielsweise aus dem Ski-Urlaub nach Hause kommt, sorgt vorab bequem per Knopfdruck für ein komfortabel temperiertes Haus.

Der Wärmepumpenkreislauf funktioniert dabei wie folgt: 
Die für die Erwärmung des Brauchwassers und der Heizung benötigte Energie wird zum größten Teil über die Wärmequelle Erdreich zur Verfügung gestellt. In 70-100 Meter Tiefe befindliche Sonden nehmen Energie aus dem umliegenden Erdreich auf. Diese Energie wird der Wärmepumpenanlage zugeführt. Ein Kältemittel in der Wärmepumpe nimmt die Wärme auf und wird verdichtet. Dabei wird das Kältemittel auf ein höheres Temperaturniveau gepumpt und kann genutzt werden. Als Antriebsenergie wird elektrischer Strom benötigt. Für effiziente Wärmepumpen gilt als Faustregel, dass sie aus einem Teil Strom bis zu vier Teile Wärme erzeugen.

Strom und Wärme selbst erzeugen
WhisperGen hält Roth-Massivhaus warm und verdient Geld

Roth | Landhaus 142 | Mikro-Blockheizkraftwerk Bedienung

Mikro-Blockheizkraftwerke (BHKW) sind heute auch für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern interessant. Vor allem die Entwicklungen in der Gerätetechnik haben dafür gesorgt, dass die gerade einmal waschmaschinengroßen Anlagen in Neubau und Sanierung zu einer Alternative zu stromgeführten Wärmepumpen bzw. Brennwerttechnik geworden sind. BHKWs arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), im gleichen Arbeitsgang erzeugen sie Wärme und elektrischen Strom.

Die Roth-Bauherrenfamilie Kretzschmar-Pollmann nahm am Feldtest des Berliner Energieversorgers Gasag teil. Ihr 2008 erbautes Landhaus in Berlin-Pankow wurde mit einem WhisperGen der ersten Generation ausgestattet und zwei Jahre lang messtechnisch begleitet. Weil die beiden Bewohner mit dem System sehr zufrieden waren, wurde vor einigen Wochen das Testgerät aus einer Kleinstproduktion gegen einen neuen WhisperGen EU DE 1 getauscht. Die Anlagen aus europäischer Fertigung werden von der Gasag seit kurzer Zeit in der Hauptstadtregion vertrieben.

Für die Bauherren war nach den guten Erfahrungen mit Roth-Massivhaus schnell klar, dass sie am Test des damals neuen BHKW teilnehmen wollten, als das Angebot kam. „Wir haben uns auf Empfehlung einer Kollegin für Roth entschieden. Schon nach den ersten Gesprächen wussten wir - das Landhaus soll es sein! Uns hat sehr zugesagt, dass unsere Wünsche ernst genommen wurden. Mit einer zusätzlichen Speisekammer und bodentiefen Fenstern im Wohnzimmer ist das Haus genau so geworden, wie wir das wollten“, meint Ina Kretzschmar. „Weil Beratung und Bauphase so gut liefen, hatten wir auch Vertrauen in die neue Technologie, die uns im Vorfeld ausführlich erklärt wurde.“

Roth | Landhaus 142 | Mikro-Blockheizkraftwerk

Leise und umweltfreundlich

Das Besondere am WhisperGen liegt in seiner Funktionsweise. Beim Verbrennen von Erdgas wird nicht nur Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung erzeugt, der integrierte Vierzylinder-Stirling-Motor produziert in jeder Arbeitsstunde 1 KW elektrischen Strom. Diese wird für die nächsten zehn Jahre mit einem Bonus von 5,11 Cent/KWh vergütet wird, egal ob der Strom eingespeist oder selber genutzt wird.

Die Bauherrin erinnert sich: „Wir hatten in der Planung auch an eine Wärmepumpe gedacht, aber bei uns ist die Grundwassersituation nicht so, dass eine Sonde wirklich effizient gearbeitet hätte. Mit dem WhisperGen konnten wir die aufwändige Alternative einer Kollektorverlegung vermeiden. So musste auch der Garten nicht total umgepflügt werden.“

Detlef Deutschmann von der Gasag-Tochter DSE Direkt-Service Energie GmbH zeigt weitere Vorteile für Bauherren auf: „Mit der Entscheidung für ein Mikro-BHKW erfüllen Bauherren alle gesetzlichen Anforderungen des Erneuerbaren-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG), das regenerative Energien beim Neubau vorschreibt. Der WhisperGen braucht nur einen Erdgas-Anschluss. Auf eine Bohrung kann also verzichtet werden. Und es ist auch egal, ob das Haus für die Nutzung von solarer Energie überhaupt geeignet ist, Probleme mit der Gebäudeausrichtung, Dachneigung oder Verschattung gibt es nicht.“

  • Einfamilienhäuser | Landhaus 142 (Putzfassade Hauseingang schräg 2)
  • Einfamilienhäuser | Landhaus 142 (Putzfassade Terrassenansicht)

Zudem können sich Gasag-Kunden darauf verlassen, dass Erdgas ein sauber verbrennender Energieträger mit hoher Verfügbarkeit und langjähriger Preisstabilität ist. Hinzu kommt die Umweltprämie für Mikro-BHKW von 800 Euro, mit der die Gasag die Anschaffung Strom erzeugender Heizungen fördert.

Keine Sorgen im Testbetrieb

Bauherr Konrad Pollmann: „Das System hat uns schlicht überzeugt – das Haus war immer dann warm, wenn wir das wollten. Und eigentlich haben wir gar nicht gehört, dass die Anlage da ist, so leise arbeitet sie. Dazu ist sie wartungsfrei. In den zwei Jahren gab es keine Probleme und bei allen Fragen hatte unser Ansprechpartner vom Technikpartner BEGA.tec. immer ein offenes Ohr.“

Mit knapp 24.000 Kilowattstunden benötigen die Bauherren geringfügig mehr Erdgas als ihre Nachbarn. Der technisch bedingte Mehrverbrauch wird aber durch den KWK-Bonus mehr als nur aufgewogen.

Auch Geschäftsführer Enrico Roth zeigt sich von den Ergebnissen beeindruckt: „Der WhisperGen hat gezeigt, was er kann. Unseren Interessenten, die ein Mikro-BHKW wollen, empfehlen wir ihn deshalb.“

Aktuelle Hausbesichtigung

Besuchen Sie uns bei einer Hausbesichtigung. Wir laden Sie ein, die Bauvorhaben von Roth-Massivhaus zu besichtigen. Machen Sie sich selbst ein Bild von unserer Arbeit, stellen Sie Fragen und lassen Sie sich für den eigenen Hausbau inspirieren oder besuchen Sie uns auf einer Hausbau-Messe, auf der wir Ihnen alle Ihre Fragen beantworten und Ihnen aktuelle Neuigkeiten vorstellen können.

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