Innenausbau kompaktVom Elektroanschluss bis zur Fliese: So entsteht im Innenausbau Ihr wohnfertiges Zuhause – koordiniert, hochwertig und effizient, mit Fokus auf Komfort, Funktion und Stil.10 Schritte zum Hausbau
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Roth-Massivhaus | Bauphase Innenausbau: Trockenbau, Raumtrenner
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Elektrik
Das Nervensystem Ihres Hauses

Intelligent planen für Komfort und Sicherheit

Die Elektroinstallation ist das unsichtbare Nervensystem eines jeden Hauses. Sie versorgt jeden Raum mit Energie, sorgt für Licht und ermöglicht den Betrieb unzähliger Geräte, die unseren Alltag bestimmen. Eine sorgfältig geplante und professionell umgesetzte Elektrik ist deshalb entscheidend für den Wohnkomfort, die Sicherheit und die Zukunftsfähigkeit Ihres Eigenheims. Sie legt den Grundstein für individuelle Beleuchtungskonzepte, moderne Unterhaltungssysteme und die Integration smarter Technologien.

 

Die Grundlagen der Elektroinstallation
Sicherheit geht vor

Im Hausbau gelten strenge Vorschriften für die Elektroinstallation, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Diese technischen Regeln, wie sie beispielsweise vom Verband der Elektrotechnik (VDE) herausgegeben werden, legen fest, wie Leitungen verlegt, Anschlüsse installiert und Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Ziel ist es, Gefahren wie Kurzschlüsse, Überlastungen oder Brände zu vermeiden.

Die Installation beginnt typischerweise am Hausanschluss, wo der Strom des Energieversorgers ins Haus gelangt. Von dort führt eine Zuleitung zum Zählerschrank, der die Hauptverteilung des Stroms im Haus regelt. Im Gebäude selbst werden die notwendigen Kabel meist unsichtbar unter dem Putz verlegt. Dies sorgt nicht nur für eine aufgeräumte Optik, sondern schützt die Leitungen auch vor Beschädigungen. Für spezielle Anwendungen wie Netzwerk-, Antennen- oder Telefonkabel können auch Leerrohre vorgesehen werden, die eine spätere Nachrüstung oder Erweiterung erleichtern.

Umfang und Ausstattung
Von der Basis bis zum intelligenten Zuhause

Der Umfang der Elektroinstallation kann stark variieren, von einer Basisausstattung bis hin zu einer umfassenden Vernetzung. Als Bauherr sollten Sie sich genau überlegen, welche Anforderungen Ihr zukünftiges Zuhause erfüllen soll:

  • Ausreichend Steckdosen und Schalter: Ein häufiger Fehler ist die Unterschätzung des Bedarfs. Planen Sie genügend Steckdosen in jedem Raum ein – lieber eine mehr als eine zu wenig. Überlegen Sie, wo Lampen stehen oder aufgehängt werden sollen und wo Sie Schalter komfortabel erreichen können. Auch Doppel- oder Dreiersteckdosen an zentralen Punkten sind sinnvoll.
  • Beleuchtungspunkte: Denken Sie nicht nur an Deckenleuchten. Wandleuchten, dimmbare Beleuchtung, Außenbeleuchtung für Terrasse oder Hauseingang und spezielle Anschlüsse für Spiegelbeleuchtung im Bad sollten berücksichtigt werden. Bewegungsmelder im Eingangsbereich oder im Flur erhöhen den Komfort und die Sicherheit.
  • Spezialanschlüsse: Großgeräte in Küche und Haustechnikraum (wie Herd, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner) benötigen eigene, ausreichend abgesicherte Anschlüsse. Auch die Heizungsanlage, Lüftungssysteme oder Solaranlagen benötigen entsprechende elektrische Verbindungen.
  • Netzwerk und Kommunikation: Ein modernes Zuhause profitiert von einer guten Netzwerkverkabelung. Neben TV-Anschlüssen sind Datenanschlüsse (oft als "LAN-Dosen" bekannt) in Wohn- und Arbeitsbereichen sinnvoll, um eine stabile Internetverbindung für Computer, Smart-TVs oder Spielekonsolen zu gewährleisten. Auch Leerrohre für spätere Telefonanschlüsse oder Glasfaser sind vorausschauend.
  • Smarte Funktionen: Das "Smart Home" wird immer beliebter. Überlegen Sie, ob Sie Funktionen wie eine zentrale Lichtsteuerung, automatische Rollläden oder eine vernetzte Heizungsregelung wünschen. Auch wenn Sie nicht sofort alles umsetzen wollen, können vorbereitende Maßnahmen (z.B. Leerrohre für Steuerleitungen) spätere Erweiterungen erleichtern.

 

Tipps für die Planung Ihrer Elektroinstallation

  1. Bedarfsanalyse: Gehen Sie jeden Raum gedanklich durch: Wo steht welches Möbelstück? Welche Geräte werden dort genutzt? Wo wollen Sie welche Art von Beleuchtung haben?
  2. Zukunftsorientierung: Planen Sie nicht nur für den aktuellen Bedarf, sondern denken Sie auch an zukünftige Entwicklungen. Ein Kinderzimmer wird vielleicht später zum Büro, ein Abstellraum zur Hobbyecke. Leerrohre sind hier eine kostengünstige Investition.
  3. Individuelle Feinabstimmung: Die genaue Lage von Steckdosen und Schaltern wird oft erst vor Ort im Rohbau final festgelegt. Nutzen Sie diesen Termin mit Ihrem Elektriker, um Ihre Vorstellungen präzise zu kommunizieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
  4. Sicherheitsrelevante Ergänzungen: Rauchwarnmelder sind in vielen Bundesländern Pflicht und sollten in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren, die als Rettungswege dienen, installiert werden. Sie sind meist nicht automatisch im Leistungsumfang enthalten und sollten separat geplant werden.

Tipps für die Planung Ihrer Elektroinstallation

Die vergessenen Helfer
Warum Außensteckdosen so wichtig sind!

Stellen Sie sich vor: Sie möchten im Sommerabend Ihre stimmungsvolle Gartenbeleuchtung einschalten, den E-Grill auf der Terrasse nutzen oder einfach nur in Ruhe den Rasen mähen. Und dann die Ernüchterung – keine Steckdose in der Nähe! Dieser "Aha-Moment" kommt oft zu spät, nämlich erst dann, wenn das Haus schon steht. Außensteckdosen werden in der Bauplanung gerne unterschätzt, sind aber im Alltag Gold wert. Sie sind die unverzichtbaren Helfer für eine Vielzahl von Aufgaben rund um Haus und Garten. Ob für den elektrischen Rasenmäher, die Heckenschere, die festliche Weihnachtsbeleuchtung, Musikboxen auf der Terrasse, eine gemütliche Lichterkette oder auch mal ein Ladegerät für das E-Bike – mit ausreichend Außensteckdosen wird Ihr Leben draußen deutlich komfortabler.

Planen Sie daher schon frühzeitig, wo Sie draußen Strom benötigen könnten. Eine Steckdose an der Terrasse ist fast obligatorisch, aber auch am Geräteschuppen, in der Nähe des Gartentors oder an einer weiteren Seite des Hauses kann eine zusätzliche Außensteckdose viel Aufwand ersparen.
Achten Sie dabei auf spritzwassergeschützte Ausführungen, die sicher von innen schaltbar sind. Diese kleinen Details machen Ihr Zuhause nicht nur funktionaler, sondern auch lebenswerter.

Die Elektroinstallation bei Roth-Massivhaus

Bei Roth-Massivhaus entspricht die Elektroinstallation den gültigen technischen Bestimmungen und Vorschriften, um ein hohes Maß an Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten. Im Standardumfang enthalten sind beispielsweise weiße Flächenschalter und Steckdosen renommierter Marken.

Jedes Zimmer erhält eine durchdachte Basisausstattung an Beleuchtungspunkten, Schaltern und Steckdosen, die auf die gängige Raumnutzung abgestimmt ist. Besondere Beachtung findet der Haustechnikraum mit Anschlüssen für Waschmaschine, Trockner und die Heizungsanlage. Zudem sind im Standard zwei TV-Dosen, zwei Telefonleerdosen und drei Datendosen für Netzwerkverbindungen vorgesehen, was eine solide Grundlage für die digitale Vernetzung Ihres Hauses bildet.

Bei einer Fußbodenheizung werden Raumregler für eine komfortable Steuerung installiert. Die exakte Positionierung der Elemente wird vor Ort im Rohbau gemeinsam mit Ihnen und dem Elektromeister abgestimmt, sodass Ihre individuellen Wünsche optimal berücksichtigt werden können.

Roth-Massivhaus | Bauphase Innenausbau: Trockenbau, Raumtrenner

Trockenbau
Flexibilität und Komfort im modernen Hausbau

Im modernen Hausbau spielt der Trockenbau eine zentrale Rolle bei der schnellen und flexiblen Gestaltung des Innenraums. Im Gegensatz zur klassischen Massivbauweise mit nassen Putzen oder gemauerten Wänden werden hier Wände, Decken und Verkleidungen aus trockenen Bauelementen, vorrangig Gipsplatten, erstellt. Diese Bauweise bietet Bauherren nicht nur eine hohe gestalterische Freiheit, sondern punktet auch mit Vorteilen bei der Dämmung und der Integration moderner Haustechnik.

 

Was ist Trockenbau und wo wird er im Neubau eingesetzt?

Beim Trockenbau wird zunächst eine stabile Unterkonstruktion aus Metallprofilen (seltener Holzprofilen) errichtet. Diese Rahmen werden anschließend mit speziellen Platten beplankt. Am häufigsten kommen dabei Gipskartonplatten zum Einsatz, die aus einem Gipsgemisch mit Kartonummantelung bestehen. Sie sind leicht zu verarbeiten, stabil und bilden eine glatte Oberfläche, die direkt für weitere Oberflächenarbeiten wie Tapezieren, Streichen oder Fliesen vorbereitet werden kann.

 

Im Neubau findet der Trockenbau in verschiedenen Bereichen Anwendung:

  • Dachschrägen und Abseiten: In ausgebauten Dachgeschossen sind Dachschrägen und die senkrechten Wände unterhalb der Dachschrägen (sogenannte Abseiten) klassische Einsatzgebiete für den Trockenbau. Hier wird die Konstruktion optimal genutzt, um Dämmmaterial einzubringen und eine wohnliche, glatte Oberfläche zu schaffen. So entsteht wertvoller Wohnraum unter dem Dach, der optimal isoliert ist und zum Verweilen einlädt.
  • Deckenbekleidungen und Unterdecken: Trockenbaudecken werden häufig eingesetzt, um Installationen wie Elektroleitungen, Lüftungsrohre oder Einbauleuchten unsichtbar zu verbergen. Sie ermöglichen zudem die flexible Anpassung von Raumhöhen und die Schaffung spezieller Lichtinszenierungen, indem beispielsweise abgehängte Decken mit indirekter Beleuchtung realisiert werden, die eine besonders angenehme Atmosphäre schaffen.
  • Vorsatzschalen und Installationswände: Überall dort, wo Leitungen für Elektrik, Heizung oder Sanitär (beispielsweise die Zuleitungen für wandhängende WCs) verlegt werden müssen, ohne direkt sichtbar zu sein, schaffen Trockenbau-Vorsatzschalen den notwendigen Hohlraum. Dies sorgt für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild und schützt die Installationen, indem sie beispielsweise im Bad hinter eleganten Verkleidungen verschwinden.
  • Stellen von nichttragenden Innenwänden und gestalterische Elemente: Im modernen Hausbau kann Trockenbau auch für die schnelle Errichtung nichttragender Innenwände genutzt werden, beispielsweise um nachträglich einen begehbaren Kleiderschrank abzutrennen, eine kleine Nische zu schaffen oder auch dekorative Elemente wie Trockenbau-Regale oder indirekt beleuchtete Wandvorsprünge zu realisieren. Er bietet hier eine hohe Flexibilität in der Raumaufteilung und eröffnet vielfältige Designmöglichkeiten.

Bei Roth-Massivhaus werden jedoch alle tragenden und nichttragenden Innenwände im Erd- und Dachgeschoss (bzw. Obergeschoss) massiv aus Porenbetonsteinen erstellt. Der Trockenbau kommt bei uns ausschließlich für Dachschrägen, Abseiten, Deckenbekleidungen und Verkleidungen von Installationen zum Einsatz.

 

Symbolbild / Visualisierung *¹

Aspekte bei der Trockenbauplanung

Die Vorteile des Trockenbaus im Überblick

Der Einsatz von Trockenbauelementen im Neubau bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Diese Bauweise ermöglicht eine beeindruckend schnelle und trockene Realisierung von Bauabschnitten, da keine langen Trocknungszeiten für Putz oder Mauerwerk anfallen und die Arbeiten somit witterungsunabhängiger ausgeführt werden können. Dadurch beschleunigt der Trockenbau den gesamten Bauprozess erheblich, sodass Ihr Traum vom Eigenheim schneller Realität wird. Zudem bietet er eine hohe Gestaltungsfreiheit: Die Leichtbauweise erlaubt eine flexible Raumaufteilung und die Umsetzung vielfältiger Designideen, um Ihr Zuhause perfekt an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Ein weiterer entscheidender Vorteil sind die hervorragenden Dämmmöglichkeiten. Die Hohlräume in Trockenbauwänden und -decken sind ideal geeignet, um Dämmmaterialien effizient zu integrieren, sei es zur Optimierung der Wärmedämmung in Dachschrägen oder zur Verbesserung des Schallschutzes zwischen Räumen. Eine fachgerecht eingebaute Dampfbremse schützt die Dämmung dabei zuverlässig vor Feuchtigkeit und sorgt für die notwendige Luftdichtigkeit des Gebäudes. Auch die Integration von Haustechnik wird durch den Trockenbau optimiert: Elektroleitungen, Wasserrohre oder Lüftungsleitungen lassen sich im Inneren der Trockenbaukonstruktionen einfach und unsichtbar verlegen und bleiben bei Bedarf zugänglich, was Wartung und spätere Anpassungen vereinfacht. Abschließend bieten die fertig beplankten Trockenbauflächen eine ideale Basis für nachfolgende Arbeiten wie Spachteln, Tapezieren oder Streichen und ergeben ein sehr gleichmäßiges und ästhetisches Endergebnis.

Feuchteschutz und Belastbarkeit

Beim Einsatz von Trockenbau in Feuchträumen wie Badezimmern oder Gäste-WCs ist die Verwendung spezieller Feuchtraum-Gipskartonplatten unerlässlich. Diese sind imprägniert und widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit. Oft werden sie in diesen Bereichen auch doppelt beplankt, um eine erhöhte Stabilität und einen noch besseren Feuchteschutz zu gewährleisten, insbesondere wenn später Fliesen angebracht werden sollen.

Auch die Belastbarkeit von Trockenbauwänden ist ein wichtiger Punkt. Während leichte Bilder oder kleine Regale problemlos befestigt werden können, benötigen schwerere Gegenstände wie große Wandfernseher, schwere Hängeschränke oder Waschtische spezielle Dübel oder eine zusätzliche Verstärkung der Unterkonstruktion. Professionelle Installationsgestelle für Sanitärobjekte sind hierfür bereits entsprechend stabil ausgelegt.

Innenputz: Die Basis für schöne Wände
Ästhetik und Wohngesundheit

Der Innenputz ist weit mehr als nur eine glatte Schicht auf Ihren Wänden. Er ist die entscheidende Basis für die spätere Gestaltung Ihrer Wohnräume und trägt maßgeblich zur Wohngesundheit sowie zum Raumklima bei. Ein fachgerecht aufgebrachter Innenputz schafft nicht nur optisch ansprechende Oberflächen, sondern erfüllt auch wichtige bauphysikalische Funktionen. Er bildet die Grundlage für Tapeten, Anstriche oder Fliesen und sorgt dafür, dass sich Ihr Zuhause von Grund auf gut anfühlt.

Die Funktionen des Innenputzes im Neubau

Bevor Wände tapeziert, gestrichen oder gefliest werden können, erhalten sie im Rohbau eine Putzschicht. Diese hat mehrere wichtige Aufgaben:

  • Ebenheit und Glätte: Der Putz gleicht Unebenheiten des Mauerwerks aus und schafft eine perfekt ebene und glatte Oberfläche, die ideal für weitere Bearbeitungen ist.
  • Schutz des Mauerwerks: Er schützt das tragende Mauerwerk vor mechanischen Beschädigungen und trägt zur Langlebigkeit der Bausubstanz bei.
  • Feuchtigkeitsregulierung und Raumklima: Je nach Art des Putzes kann er Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben. Dies trägt auf natürliche Weise zu einem ausgeglichenen und gesunden Raumklima bei.
  • Brandschutz und Schallschutz: Bestimmte Putzarten können zusätzlich den Brandschutz verbessern und einen Beitrag zum Schallschutz leisten, indem sie die Eigenschaften der Wände positiv beeinflussen.

Arten von Innenputzen
Eine Frage des Materials und der Eigenschaften

Im Neubau kommen verschiedene Putzarten zum Einsatz, die sich in ihren Eigenschaften und ihrem Einfluss auf das Raumklima unterscheiden:

  • Kalk-Gipsputz: Dies ist eine der am häufigsten verwendeten Putzarten. Er lässt sich gut verarbeiten, trocknet relativ schnell und bietet eine glatte Oberfläche, die sich hervorragend für Tapeten oder Anstriche eignet. Kalk-Gipsputz ist diffusionsoffen, was bedeutet, dass er Feuchtigkeit gut aufnehmen und wieder abgeben kann, was positiv zum Raumklima beiträgt. Er ist zudem mineralisch und wohngesund.
  • Gipsputz: Reiner Gipsputz ist ebenfalls sehr beliebt für die Schaffung glatter Oberflächen. Er ist besonders leicht zu verarbeiten und erzielt sehr feine Oberflächen, die sich ideal für hochwertige Anstriche oder glatte Tapeten eignen.
  • Kalkputz: Dieser Putz gilt als besonders wohngesund und atmungsaktiv, da er in hohem Maße feuchtigkeitsregulierend und schimmelhemmend wirkt. Optisch hat er oft eine leicht lebendige Struktur, kann aber auch stark geglättet werden, um moderne Ästhetik mit bauökologischen Vorteilen zu verbinden.
  • Lehmputz: Als ökologischer Baustoff überzeugt Lehmputz durch seine extrem gute Fähigkeit zur Feuchtigkeitsregulierung und seine hervorragenden wohnklimatischen Vorteile. Er wird jedoch seltener als Standardputz verwendet und hat oft eine charakteristische, leicht unregelmäßige Oberfläche, die eine besondere Ästhetik schafft.

Putzqualitäten
Die Ebenheit entscheidet

Die Qualität des Innenputzes wird in sogenannten "Qualitätsstufen" definiert, die angeben, wie eben und glatt die Oberfläche sein muss. Diese Qualitätsstufen reichen von Q1 (Basisanforderungen) bis Q4 (höchste Anforderungen an Ebenheit und Glätte):

Q1 – Grundverspachtelung: Dies ist die Basisanforderung. Sie dient zum Verschließen von Fugen und groben Unebenheiten. Für Sichtflächen ist Q1 in der Regel nicht ausreichend.

Q2 – Standardverspachtelung (tapeziertauglich): Dies ist die am häufigsten verwendete Putzqualität im Wohnungsbau. Die Oberfläche ist ausreichend geglättet, um sie direkt zu tapezieren oder mit Raufasertapete zu versehen. Auch für Anstriche mit groben oder mittleren Strukturen ist Q2 geeignet. Bei Roth-Massivhaus ist die Ausführung in Qualität Q2 Standard.

Q3 – Sondervariante (geglättete Oberfläche): Diese Qualität erfordert einen zusätzlichen Arbeitsgang, um eine noch glattere Oberfläche zu erzielen. Sie eignet sich für feine Tapeten, matte Anstriche oder Oberflächen, die ein sehr gleichmäßiges Erscheinungsbild haben sollen.

Q4 – Sonderausführung (Oberfläche zum Glätten oder Streichen): Q4 ist die höchste Qualitätsstufe. Sie wird nur selten im privaten Wohnungsbau als Standard umgesetzt und kommt zum Einsatz, wenn extrem glatte Oberflächen für Spachteltechniken, glänzende Anstriche oder besondere Lichteffekte gewünscht sind. Die Ausführung ist sehr aufwendig und entsprechend kostspielig.Die Wahl der Putzqualität hängt also stark von der gewünschten späteren Wandgestaltung ab. Ein Kalk-Gipsputz in Qualität Q2 ist eine solide und weit verbreitete Lösung, die eine gute Basis für die meisten gängigen Wandbeläge bietet.

Innenputz bei Roth-Massivhaus

In Ihrem Massivhaus von Roth-Massivhaus erhalten alle Wände im Erdgeschoss und Dachgeschoss (oder Obergeschoss bei zweigeschossigen Häusern) einen hochwertigen Kalk-Gipsputz.

Dieser wird fachgerecht geglättet und erfüllt die Qualitätsstufe Q2, was bedeutet, dass Ihre Wände optimal für das Tapezieren oder das Anbringen von Raufasertapete vorbereitet sind. Anschlüsse an Decken und Dachschrägen werden sauber mit einem sogenannten Kellenschnitt ausgeführt, was für eine klare und präzise Optik sorgt.

Diese sorgfältige Ausführung bildet die perfekte Grundlage für die individuelle Gestaltung Ihrer Wohnräume – für Wände, die nicht nur schön aussehen, sondern auch zum gesunden Wohnklima beitragen.

 

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Roth-Massivhaus | Bauphase Innenausbau: Putz

Heizungsanlage: Die Wärmeversorgung Ihres Traumhauses
Heizungsarten und der Aufbau

Eine effiziente und zukunftsfähige Heizungsanlage ist das Herzstück jedes modernen Hauses. Sie sorgt nicht nur für wohlige Wärme an kalten Tagen, sondern auch für warmes Wasser und ein angenehmes Raumklima.

Angesichts steigender Energiekosten und wachsendem Umweltbewusstsein ist die Wahl des richtigen Heizsystems eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hausbau. Sie beeinflusst maßgeblich den Wohnkomfort, die Betriebskosten und die Nachhaltigkeit Ihres Eigenheims.

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Arten von Heizsystemen
Effizienz und Nachhaltigkeit im Fokus

Der Markt bietet eine Vielzahl an Heizsystemen, die sich in ihrer Funktionsweise, Effizienz und den genutzten Energiequellen unterscheiden. Die Wahl des passenden Systems hängt von individuellen Bedürfnissen, regionalen Gegebenheiten und gesetzlichen Vorgaben ab.

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Roth-Massivhaus | Bauphase Innenausbau: Heizungsanlage
  • Wärmepumpen: Wärmepumpen nutzen Umweltenergie aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um Heizwärme und Warmwasser zu erzeugen. Sie gelten als besonders energieeffizient und umweltfreundlich, da sie einen Großteil ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen. Es gibt verschiedene Arten, darunter Luft-/Wasser-Wärmepumpen, Sole-/Wasser-Wärmepumpen mit Erdsonde oder oberflächennahe Erdwärme-Absorber-Systeme. Sie erfüllen die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hinsichtlich der Verwendung erneuerbarer Energien.
  • Gas-Brennwertheizungen: Diese Systeme verbrennen Erdgas und nutzen dabei auch die Wärme des Wasserdampfes im Abgas, was sie besonders effizient macht. Sie sind weit verbreitet und bieten eine zuverlässige Wärmeversorgung.
  • Öl-Brennwertheizungen: Ähnlich wie Gasheizungen nutzen sie die Brennwerttechnik, jedoch mit Heizöl als Brennstoff. Ihr Einsatz ist aufgrund gesetzlicher Vorgaben und Umweltauswirkungen zunehmend rückläufig.
  • Biomasseheizungen (z.B. Pelletheizungen): Diese Heizungen verbrennen nachwachsende Rohstoffe wie Holzpellets, Hackschnitzel oder Scheitholz. Sie sind klimafreundlich, da sie CO2-neutral heizen, erfordern jedoch einen Lagerraum für den Brennstoff.
  • Solarthermie: Solarthermische Anlagen wandeln Sonnenenergie in Wärme um und können zur Unterstützung der Warmwasserbereitung oder der Raumheizung eingesetzt werden. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Heizsystemen.
  • Fernwärme: In einigen Gebieten ist der Anschluss an ein Fernwärmenetz möglich, das Wärme zentral erzeugt und über ein Rohrnetz zu den Haushalten liefert.

Energieeffiziente Heizsysteme
Ihr Schlüssel zu nachhaltigem Wohnkomfort

In der heutigen Zeit, in der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz immer mehr an Bedeutung gewinnen, spielen energieeffiziente Heizsysteme eine zentrale Rolle im modernen Hausbau. Sie sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern schonen auch langfristig Ihren Geldbeutel, indem sie die Heizkosten deutlich senken. Bei Roth-Massivhaus setzen wir auf innovative Technologien, die Ihnen ein behagliches Zuhause bei minimalem Energieverbrauch ermöglichen.

Roth-Massivhaus | Objekt 2347 | Stadvilla Lugana | Wärmepumpe

Luft-/Wasser-Wärmepumpe
Standardausführung für maximale Flexibilität

Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe ist bei Roth-Massivhaus die Standardausführung und eine beliebte Wahl für viele Bauherren. Ihr Funktionsprinzip ist denkbar einfach und effizient: Ein integrierter Ventilator saugt aktiv die Außenluft an und leitet diese an einen Wärmeübertrager, den sogenannten Verdampfer, weiter. Dort zirkuliert ein spezielles Kältemittel, das bereits bei sehr niedrigen Temperaturen zu Gas verdampft. Die Umweltwärme der angesaugten Luft wird auf das Kältemittel übertragen und erhöht dessen Temperatur.

Anschließend wird das gasförmige Kältemittel in einem Verdichter unter hohem Druck komprimiert, wodurch seine Temperatur noch weiter ansteigt. Diese so erzeugte Wärmeenergie wird im Wärmetauscher an das Heizsystem Ihres Hauses – typischerweise eine Fußbodenheizung – abgegeben. Dabei kühlt das Kältemittel ab und verflüssigt sich wieder, um den Kreislauf von Neuem zu beginnen. Dieses System ist flexibel einsetzbar, benötigt keine Erdbohrungen und stellt eine effiziente und umweltfreundliche Heizlösung dar.

Roth Massivhaus | Energie: Waterkotte Wärmepumpe

Sole-/Wasser-Wärmepumpe
Wärme aus dem Erdreich mit hoher Konstanz

Für Bauherren, die eine besonders konstante Wärmequelle wünschen und entsprechende Grundstücksbedingungen vorfinden, bietet sich die Sole-/Wasser-Wärmepumpe an. Dieses System entzieht den größten Teil der für die Erwärmung von Warmwasser und Heizung benötigten Energie direkt aus dem Erdreich. Dies geschieht mithilfe von Erdsonden oder Flächenkollektoren, die im Erdreich verlegt werden.

Die im Erdreich befindlichen Sonden sind mit einem speziellen, frostsicheren Sole-Gemisch gefüllt. Eine Wärmequellenpumpe sorgt dafür, dass diese Sole in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert und dabei die konstante Erdwärme aufnimmt. Die so aufgenommene Energie wird der Wärmepumpenanlage zugeführt. Hier verdampft ein Kältemittel im Kältekreis durch die aufgenommene Erdwärme. Ein Verdichter saugt das gasförmige Kältemittel an und presst es zusammen, wodurch dessen Temperatur auf ein höheres Niveau gepumpt wird. Die entstandene Wärme wird dann an das Heizsystem des Hauses abgegeben. Der große Vorteil dieses Systems liegt in der ganzjährig konstanten Temperatur des Erdreichs, was zu einer hohen Effizienz und Betriebssicherheit führt.

Der Einbau Ihrer Heizungsanlage
Ein präziser Ablauf

Der Einbau einer Heizungsanlage ist ein mehrstufiger Prozess, der eine präzise Koordination der Gewerke erfordert, um eine optimale Funktion und Langlebigkeit zu gewährleisten:

 

Planungsphase

Die Installation Ihrer Heizungsanlage beginnt bereits in der Planungsphase. Hier wird basierend auf einer detaillierten Energiebedarfs- und Heizlastberechnung das passende System für Ihr Haus ausgewählt und dessen Dimensionierung festgelegt. Die genaue Platzierung der Hauptkomponenten und der Verlauf aller Leitungen werden dabei akribisch geplant.

Rohinstallation

Anschließend folgt die Rohinstallation – eine der ersten baulichen Phasen mit unsichtbaren, aber entscheidenden Vorbereitungen. Bevor Wände verputzt und Böden belegt werden, verlegt man alle Wasser- und Heizungsleitungen: Kalt- und Warmwasser vom Haustechnikraum (HTR) zu Küche, Bädern und ggf. Hauswirtschaftsraum. Auch Kunststoff-Abflussrohre werden installiert und über das Dach entlüftet. Für die Fußbodenheizung kommen wärmestabile, sauerstoffdichte Kunststoffrohre auf die Dämmung. Ein feuerverzinkter Fundamenterder wird nach VDE-Richtlinien eingebaut, um elektrische Ströme sicher in den Boden abzuleiten.

 
 

 

 

Hauptkomponenten

Nachdem die Rohinstallation abgeschlossen ist, erfolgt der Einbau der Hauptkomponenten. Die zentrale Heizungsanlage, wie beispielsweise die Wärmepumpe mit ihrem Warmwasserspeicher, wird im vorbereiteten Haustechnikraum platziert und angeschlossen. Zwischen Außen- und Innengerät werden die Systemleitungen verlegt.

Estrich

Ein wichtiger Schritt ist danach das Einbringen des Estrichs. Dieser schwimmende Zementestrich, der eine entsprechende Wärme- und Trittschalldämmung enthält, wird auf die verlegten Heizungsrohre der Fußbodenheizung aufgetragen. Er umschließt die Heizungsrohre und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum. Die Trocknungszeit des Estrichs beginnt mit dessen Fertigstellung und endet mit der Erreichung der Belagsreife, wobei die Trocknung über den Heizstab der Heizung oder ein mobiles Heizgerät unterstützt wird.

 
 

 

 

Endmontage

In der letzten Phase, der Endmontage und Inbetriebnahme, werden die sichtbaren Elemente installiert. Dazu gehören die Raumregler für die Fußbodenheizung, die Armaturen in Bad und Küche sowie der Handtuchheizkörper im Bad. Anschließend wird die gesamte Heizungsanlage in Betrieb genommen und final eingestellt. Die Regelung erfolgt über einen witterungsgeführten Temperaturregler mit Außenfühler, der eine effiziente und bedarfsgerechte Steuerung ermöglicht.

Roth-Massivhaus | Objekt 2347 | Stadvilla Lugana | Badezimmer

Sanitärinstallation: Fachgerechte Planung und Ausführung
Sanitärinstallation: Fachgerechte Planung und Ausführung

Sanitärinstallation: Fachgerechte Planung und Ausführung

Sanitärinstallationen sind ein essenzieller Bestandteil jedes Gebäudes, da sie die grundlegende Wasser- und Abwasserversorgung sicherstellen. Sie umfassen eine Vielzahl von Komponenten, von Rohrleitungen und Armaturen bis hin zu den Sanitärobjekten selbst, die gemeinsam für Komfort und Hygiene im Alltag sorgen. Eine fachgerechte Planung und Ausführung der Sanitärinstallation ist entscheidend, um eine effiziente, zuverlässige und langlebige Versorgung zu gewährleisten, sei es im Neubau oder bei einer Renovierung. Dabei kommt es nicht nur auf die Auswahl hochwertiger Materialien an, sondern auch auf die strikte Einhaltung der geltenden Normen und Vorschriften.


Rohinstallation: Das Fundament der Wasserversorgung

Die Rohinstallation bildet das Fundament der Sanitärinstallation. In dieser Phase werden alle notwendigen Kalt- und Warmwasserleitungen sowie die Abwasserrohre verlegt. Bei Roth-Massivhaus werden die Kalt- und Warmwasserleitungen, die für die Verteilung des Wassers im Haus zuständig sind, aus sogenannten Mehrschichtverbundrohren gefertigt. Diese Rohre sind besonders langlebig und hygienisch. Sie werden ab der Wasseruhr im Haustechnikraum (HTR) installiert, dem zentralen Punkt für die Haustechnik. Dort befindet sich auch ein rückspülbarer Wasserfilter, der Schmutzpartikel aus dem Leitungswasser entfernt und so die Qualität des Trinkwassers im gesamten Haus sichert. Gemäß den Vorschriften werden die Warm- und Kaltwasserleitungen gedämmt, um die Trinkwasserhygiene zu gewährleisten und Energieverluste zu minimieren. Die Abflussrohre bestehen aus Kunststoff und werden nach den örtlichen Vorschriften von den Sanitärobjekten auf kürzestem Weg zur Außenkante der Frostschürze oder Kellerwand geführt und über das Dach entlüftet.

Die Verlegung der Rohrleitungen erfolgt entweder direkt in der Hauswand oder als Vorwandinstallation. Bei Roth-Massivhaus werden beispielsweise die Installationsgestelle für wandhängende WCs doppelt mit Feuchtraum-Gipskartonplatten beplankt. Alle Ver- und Entsorgungsleitungen sowie eventuelle Lüftungsrohre in Wohnräumen, Bädern und Gäste-WCs werden verkleidet.


Feininstallation: Wenn Wasser zum Erlebnis wird

Nach Abschluss der Rohinstallation und der erfolgreichen Druckprüfung der Leitungen folgt die Feininstallation. In diesem Schritt werden alle Wasseranschlüsse für WC, Spülkasten, Dusche, Badewanne und Waschbecken montiert. Roth-Massivhaus legt Wert auf eine hochwertige Ausstattung, die bereits in der Standardausführung enthalten ist. Dazu gehören Sanitärobjekte von namhaften Herstellern wie Villeroy & Boch und Armaturen von Grohe.

Die Anordnung der Zu- und Ableitungen in der Küche sowie eventuelle Wanddurchbrüche für die Ablufteinrichtung erfolgen gemäß den Küchenplänen, die die Bauherren vor Installationsbeginn zur Verfügung stellen.

Zusätzlich wird eine Zirkulationsleitung mit Pumpe bis zu den Warmwasserzapfstellen in Küche, Bad und Gäste-WC installiert. Dies sorgt dafür, dass warmes Wasser sofort verfügbar ist, ohne lange warten und kaltes Wasser ablaufen lassen zu müssen.

Roth-Massivhaus | Bauphase Innenausbau: Estrich

Estrich
Der unsichtbare Boden-Held im Hausbau

Estrich ist ein elementarer Bestandteil im modernen Hausbau und bildet die unsichtbare, aber tragfähige Grundlage für nahezu jeden Bodenbelag. Er sorgt für eine ebene Fläche, auf der Fliesen, Parkett oder andere Beläge optimal verlegt werden können. Doch Estrich kann noch viel mehr: Er dient als Wärme- und Trittschalldämmung und ist bei Fußbodenheizungen sogar ein zentraler Wärmeverteiler.

 

Was ist Estrich und woraus besteht er?

Estrich ist eine Schicht, die auf dem Rohfußboden eines Gebäudes aufgebracht wird, um eine planebene und tragfähige Oberfläche zu schaffen. Man unterscheidet verschiedene Arten von Estrich. Bei Roth-Massivhaus kommt ein sogenannter schwimmender Zementestrich zum Einsatz. "Schwimmend" bedeutet, dass der Estrich ohne direkten Kontakt zu den angrenzenden Wänden oder dem Rohfußboden verlegt wird. Dies geschieht durch umlaufende Randdämmstreifen, die Schallübertragungen minimieren und eine Dehnungsfuge bilden.

Der Zementestrich besteht hauptsächlich aus Zement, Sand und Wasser. Er ist besonders robust und langlebig.

 

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Aufbau und Verlegung des Estrichs

Der Aufbau des Estrichs ist entscheidend für seine Funktion als Wärme- und Trittschalldämmung. Unter dem Estrich werden spezielle Dämmschichten verlegt, die sowohl vor Kälte schützen als auch die Übertragung von Geräuschen in darunterliegende Räume verhindern. Bei Roth-Massivhaus sieht der Aufbau im Erdgeschoss ohne Keller so aus: Zuerst wird eine 10 cm dicke Dämmung verlegt, darauf folgt eine weitere Dämmschicht von 3 cm. Zwischen diesen Schichten und dem Estrich wird eine Trennfolie ausgelegt, bevor der etwa 6,5 cm dicke Zementestrich aufgebracht wird.

Im Erdgeschoss mit Keller beginnt der Aufbau mit einer 6 cm dicken Dämmung, gefolgt von einer 3 cm dicken Dämmschicht. Auch hier wird eine Trennfolie verwendet, bevor der Zementestrich, ebenfalls etwa 6,5 cm dick, verlegt wird.

Für das Dach- oder Obergeschoss (sofern vorhanden) wird zuerst eine 6 cm dicke Dämmung und anschließend eine 3 cm dicke Dämmschicht verlegt. Auch hier kommt eine Trennfolie zum Einsatz, bevor der rund 6,5 cm starke Zementestrich aufgebracht wird.

Diese Dämmmaterialien sind frei von bestimmten schädlichen Stoffen (HBCD-frei) und entsprechen den Vorgaben zur Wärmedämmung.

Ist eine Fußbodenheizung vorgesehen, wird ein spezieller Heizzementestrich von etwa 6,5 cm Dicke eingebaut. Die Heizleitungen, die aus wärmebeständigen, sauerstoffdichten Kunststoffrohren bestehen, werden auf der Dämmung verlegt. Die Verlegung der Fußbodenheizung erfolgt nach genauen Berechnungen. Um die Temperatur in den einzelnen Räumen regeln zu können, werden Raumregler in die Wand eingebaut, die die Heizkreise steuern.

Trocknungszeit: Geduld für den neuen Boden

Die Trocknungszeit des Estrichs ist ein entscheidender Schritt im Bauablauf, da sie direkt bestimmt, wann die Bodenbeläge verlegt werden können. Der Trocknungsprozess beginnt, sobald der Estrich fertiggestellt ist und endet, wenn er trocken genug ist, um den Bodenbelag aufzunehmen – dies nennt man "Belagsreife". Für die Trocknung wird der Estrich über die Heizung oder ein spezielles mobiles Heizgerät erwärmt.

Es ist wichtig zu wissen, dass das vollständige Trocknen des Estrichs, besonders bei Zementestrich, einige Zeit dauern kann. Erst wenn der Estrich die vorgeschriebenen Trockenwerte erreicht hat, dürfen Maler- und Bodenbelagsarbeiten durchgeführt werden. Ein zu frühes Verlegen des Bodenbelags könnte sonst zu Schäden durch Restfeuchte führen. 

Roth-Massivhaus | Objekt 2347 | Stadvilla Lugana | Gäste-WC

Fliesen
Vielfalt, Funktion und Ästhetik im Hausbau

Fliesen sind mehr als nur ein praktischer Boden- oder Wandschutz – sie sind ein entscheidendes Gestaltungselement, das maßgeblich zur Atmosphäre und Funktionalität eines Raumes beiträgt. Von der Küche über das Badezimmer bis hin zum Flur bieten Fliesen eine langlebige, pflegeleichte und hygienische Oberfläche, die sowohl im Neubau als auch bei Renovierungen überzeugt.

Welche Fliesenarten gibt es?

Die Welt der Fliesen ist vielfältig. Grundsätzlich werden Fliesen aus Keramik oder Naturstein gefertigt. Keramikfliesen sind die gängigste Art und umfassen Steingut-, Steinzeug- und Feinsteinzeugfliesen. Sie sind robust, wasserabweisend und in einer riesigen Auswahl an Farben, Formen und Dekoren erhältlich. Feinsteinzeug ist besonders dicht und widerstandsfähig, weshalb es häufig in stark beanspruchten Bereichen oder auch im Außenbereich eingesetzt wird. Natursteinfliesen, wie Marmor, Granit oder Schiefer, bestechen durch ihre einzigartige Optik und Haptik. Sie verleihen Räumen eine edle, natürliche Ausstrahlung, sind jedoch oft pflegeintensiver und preislich höher angesiedelt als Keramikfliesen.

Welche Flächen werden gefliest?

Typischerweise werden Fliesen in Räumen verlegt, die einer höheren Feuchtigkeitsbelastung oder stärkerer Abnutzung ausgesetzt sind und eine leichte Reinigung erfordern. Dazu gehören Bäder und Gäste-WCs, wo Fliesen unverzichtbar an Wänden und Böden sind, um vor Spritzwasser zu schützen und eine hygienische Umgebung zu schaffen. Auch in der Küche sind Fliesen ideal für den Boden, da sie robust, leicht zu reinigen und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Flecken sind. Oft werden auch Teile der Küchenwände gefliest. In Eingangsbereichen wie Dielen oder Fluren sind Fliesen aufgrund ihrer Strapazierfähigkeit und leichten Reinigbarkeit eine beliebte Wahl, da hier Schmutz von außen ins Haus getragen wird. Auch im Haustechnikraum (HTR) sind Fliesenböden praktisch und funktional für technische Anlagen und als Abstellfläche. Bei Roth-Massivhaus erhalten die Fußböden in Diele, Küche, HTR, Badezimmer und Gäste-WC einen Fliesenbelag. Im Bad und Gäste-WC werden die Wandfliesen bis zu einer Höhe von ca. 1,20 m verlegt, im Bereich der Dusche sogar bis ca. 2,10 m Höhe. Dachschrägen werden nicht verfliest.

Form, Größe und Farbe
So beeinflussen Fliesen die Raumwirkung

Die Wahl von Fliesenformat, -form und -farbe hat großen Einfluss auf die Raumwirkung und Atmosphäre:

Format und Größe:

  • Kleine Fliesen (z.B. 15x15 cm) lassen Räume oft kleinteiliger und detailreicher wirken. In kleineren Bädern können sie eine gemütliche Atmosphäre schaffen oder in Altbauten den ursprünglichen Charme unterstreichen.
  • Große Fliesen (z.B. bis 30x60 cm) liegen im Trend und lassen Räume größer, ruhiger und moderner erscheinen, da sie weniger Fugen aufweisen. Sie eignen sich besonders gut für großzügige Flächen.
  • Rechteckige Fliesen können je nach Verlegerichtung die Raumproportionen beeinflussen: Quer verlegt lassen sie einen Raum breiter wirken, längs verlegt strecken sie ihn optisch.
  • Quadratische Fliesen wirken klassisch und harmonisch. Bei Roth-Massivhaus werden normale (nicht rektifizierte) Wand- und Fußbodenfliesen im Format 15x15 cm bis 30x60 cm fachgerecht im Dünnbettverfahren verlegt (gerade Verlegung auf Kreuzfuge).

Farbe:

  • Helle Fliesenfarben, wie Weiß, Beige oder Hellgrau, lassen Räume optisch größer und offener wirken. Sie reflektieren Licht und sorgen für eine freundliche, helle Atmosphäre. Besonders in kleinen oder fensterlosen Räumen sind sie eine gute Wahl.
  • Dunkle Fliesenfarben, wie Anthrazit, Dunkelgrau oder Schwarz, verleihen Räumen eine elegante, moderne und oft auch gemütliche Note. Sie absorbieren Licht und können große Räume intimer wirken lassen. Allerdings können sie kleine Räume optisch verkleinern und sind anfälliger für sichtbare Kalk- oder Staubablagerungen.
  • Neutrale Töne, wie Grau, Creme oder Sandfarben, sind zeitlos und vielseitig kombinierbar. Sie schaffen eine ruhige Basis, auf der andere Einrichtungselemente gut zur Geltung kommen.
  • Farbige Fliesen, ob Pastelltöne oder kräftige Akzente, können Räumen Individualität und Charakter verleihen. Hierbei ist es wichtig, die Wirkung auf das Gesamtbild des Raumes zu bedenken.

Fliesen bei Roth-Massivhaus
Unser Standard

Fliesenarbeiten sind bei Roth-Massivhaus ein fester Bestandteil unserer Standardausstattung und bereits im Hauspreis enthalten. Gefliest werden die Fußböden in Diele, Küche, Haustechnikraum, Badezimmer und Gäste-WC, sowie im Badezimmer und Gäste-WC die Wände im Duschbereich bis zu einer Höhe von ca. 2,10 m gefliest, in den übrigen Bereichen bis etwa 1,20 m.  
Die Verlegung erfolgt fachgerecht im Dünnbettverfahren, wobei die Fliesen gerade auf Kreuzfuge verlegt werden.

Unsere Fliesenexperten beraten Sie bei der Auswahl des passenden Designs. Individuelle Wünsche haben, die über unseren Standard hinausgehen, wie zum Beispiel spezielle Formate, Bordüren oder diagonale Verlegemuster, sind selbstverständlich möglich.  

Treppen
Verbindung, Gestaltung und Herzstück Ihres Hauses

Die Treppe ist weit mehr als nur ein funktionales Element, das verschiedene Geschosse miteinander verbindet. Sie ist ein zentrales Gestaltungselement, das den Charakter eines Hauses maßgeblich prägt und oft zum ersten Blickfang beim Betreten wird. Ob im Neubau oder bei der Modernisierung – die Wahl der richtigen Treppe beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch die Funktionalität, den Raumfluss und den Wohnkomfort.

Offen oder geschlossen
Ein Grundsatzentscheidung

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Treppen:

Offene Treppen zeichnen sich durch Stufen ohne Setzstufen (die senkrechten Elemente zwischen den Trittstufen) aus. Dies verleiht ihnen eine leichte, schwebende Optik und lässt Räume offener und heller wirken. Durch die fehlenden Setzstufen fällt mehr Licht in den Treppenbereich, was besonders in kleinen Fluren vorteilhaft sein kann. Offene Treppen sind ideal für moderne, luftige Wohnkonzepte.

Geschlossene Treppen verfügen über Setzstufen, die den Raum unter der Treppe vollständig abschließen. Dies bietet den Vorteil, dass der Bereich unter der Treppe als Stauraum genutzt werden kann und weniger Schall übertragen wird. Geschlossene Treppen wirken massiver und sind oft in klassischen oder rustikalen Einrichtungsstilen zu finden. Sie bieten zudem ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität.

Treppenformen
Vielfalt für jeden Grundriss

Je nach Grundriss und individuellem Geschmack stehen verschiedene Treppenformen zur Auswahl:

  • Gerade Treppen: Diese klassische Form verläuft in einem einzigen, geraden Lauf von einem Geschoss zum nächsten. Sie sind platzsparend in der Breite und eignen sich gut für schmale Flure. Gerade Treppen wirken klar und modern.
  • Gewendelte Treppen (viertel- oder halbgewendelt): Diese Treppenformen verfügen über eine oder zwei Richtungsänderungen, wodurch sie sich ideal in Raumecken oder entlang von Wänden einfügen lassen. Sie sparen im Vergleich zu geraden Treppen Platz im Grundriss und sind besonders beliebt in Einfamilienhäusern. Viertelgewendelte Treppen haben eine 90-Grad-Drehung, halbgewendelte Treppen eine 180-Grad-Drehung.
  • Spindeltreppen: Sie verlaufen spiralförmig um eine zentrale Säule und sind extrem platzsparend. Spindeltreppen sind oft eine gute Lösung für kleine Räume oder als Zugang zu Dachgeschossen, bieten aber in der Regel weniger Laufkomfort und sind weniger für den Transport großer Gegenstände geeignet.
  • Podesttreppen: Hier wird der Treppenlauf durch ein oder mehrere Podeste unterbrochen. Podesttreppen sind komfortabel zu begehen, da sie die Möglichkeit für eine kurze Pause bieten. Sie benötigen jedoch mehr Platz im Grundriss.
Roth-Massivhaus | Objekt 2347 | Stadvilla Lugana | Flur im EG mit Treppe zum OG
Roth-Massivhaus | Stadtvilla Lugana | Objekt 2907 | Innenansicht: Treppenhaus
Roth-Massivhaus | Objekt 1523 | Stadtvilla Modena | Flur-Galerie im OG, Treppe zum Spitzboden
Stadtvillen | Villa Lugana, Treppe zum OG
Moderne Häuser | Cubatur 155, Diele mit Treppe
Stadtvillen | Villa Lugana, Innenaufnahme Diele mit Treppenaufgang
Stadtvillen | Villa Verona, Innenaufnahme Treppenhaus
Moderne Häuser | Cubatur (Freie Planung, Putzfassade), Innenansicht Treppenhaus

Bei Roth-Massivhaus werden die Erdgeschosstreppen standardmäßig als offene Vollholz-Systemtreppe der Firma Treppenmeister geliefert und eingebaut. Dabei haben Sie die Wahl zwischen geraden, viertelgewendelten oder halbgewendelten Treppenformen ohne Podest, passend zu Ihrem individuellen Grundriss.

Materialien
Haptik, Optik und Langlebigkeit

Das Material der Treppe prägt maßgeblich ihre Optik und Haptik. Holztreppen sind besonders beliebt, da sie Wärme und Natürlichkeit ausstrahlen. Sie sind in verschiedenen Holzarten erhältlich, die jeweils eine eigene Maserung und Farbgebung aufweisen. Beton- oder Stahltreppen wirken hingegen modern und industriell. Eine Kombination aus verschiedenen Materialien, beispielsweise Holzstufen mit Edelstahlgeländer, kann spannende Kontraste erzeugen.

Bei Roth-Massivhaus setzen wir bei unseren Standardtreppen auf Buche Parkett, die endbehandelt und in Natur seidenmatt lackiert ist. Dieses Material ist robust, langlebig und fügt sich harmonisch in viele Einrichtungsstile ein. Die Stufen sind dabei schallgedämmt in Gummilagern in der Wand befestigt, um Geräusche beim Begehen der Treppe zu minimieren. Die Laufbreite der Treppe beträgt ca. 90 cm. Der sichtbare Deckenrand im Treppenloch wird passend zur Treppe mit Buche Parkett verkleidet.

Geländer und Brüstungen
Sicherheit und Design

Geländer und Brüstungen sind nicht nur ein wichtiges Sicherheitselement, sondern auch ein Gestaltungsmerkmal. Sie müssen stabil sein und gleichzeitig zum Stil der Treppe und des Raumes passen. Bei Roth-Massivhaus ist die Treppe mit einem passenden Geländer und einem Brüstungsgeländer im Obergeschoss ausgestattet. Hier haben Sie die Wahl zwischen geraden Sprossen aus Rundstab, Edelstahl oder gedrechseltem Holz. Der Handlauf ist ebenfalls in ansprechendem Design gehalten.

Ein erhöhtes Schallschutz ist nicht vereinbart und kann gegen Mehrpreis beauftragt werden. Ebenso sind andere Ausführungen, wie zum Beispiel Betontreppen, geschlossene Treppen, andere Holzarten oder Kinderschutzleisten, gegen Mehrpreis möglich.

Unsere Hausbaureferenzen
Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten

Über 3.200 Häuser hat Roth-Massivhaus bereits für Kunden gebaut. Machen Sie sich selbst ein Bild über die bereits gebauten Massivhäuser.
Was man mit eigenen Augen sehen kann, überzeugt doch am meisten. 
In unserer großen Referenzübersicht finden Sie über 178 individuelle Hausbau-Beispiele dafür, wie unterschiedlich Traumhäuser bereits gebauter Referenzobjekte aussehen können – und was mit durchdachter Planung möglich ist. Mit diesen Häusern haben sich Familien ihren ganz individuellen Traum bereits erfüllt.

  • Roth Massivhaus, Stadtvillen | Stadtvilla Lugana (Klinkerfassade, 1597), Hauseinfahrten
    Hausbau-Erfahrungen
    2334 gebaute Häuser
    Eine Auswahl an 178 Hausbau-Referenzen
  • Roth-Massivhaus | Doppelhäuser (DHH) | Freie Planung, Objekt 3794, Gartenansicht mit Terrasse
    Individuelles Doppelhaus mit KfW 40 NH in Oberhavel
    204,00 m² WohnflächeObjekt 3794, Familie Dach aus Glienicke/Nordbahn
  • Roth-Massivhaus | Einfamilienhäuser, Turmhaus 152 | Freie Planung, Objekt 3787, Gartenansicht mit Turm
    Modernes Turmhaus 152 als KfW-Effizienzhaus 40 EE
    144,00 m² WohnflächeObjekt 3787, Familie Dressler aus Eberswalde
  • Roth-Massivhaus | Stadtvillen, Stadtvilla Lugana | Freie Planung, Objekt 3784, Gartenansicht mit Terrasse
    Moderne Stadtvilla Lugana als KfW-40-EE-Haus
    162,00 m² WohnflächeObjekt 3784, Familie Münzthal aus Berlin-Neukölln OT Rudow

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