Radonschutz in NeubautenRoth-Massivhaus informiert über Gefahren und Schutzmaßnahmen
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Roth-Massivhaus beugt gesundheitlichem Risiko durch Radon vor
Warum ist Radon plötzlich so aktuell?

Bei der Betrachtung von Radon unterscheidet man zwischen Neubau und Gebäudesanierung. Wir beschäftigen uns ausschließlich mit dem Neubau von Gebäuden und betrachten deshalb das Thema Radon nur aus der Sicht des Neubaus. Radon in Bestandsgebäuden in Gebieten mit hohen Radongehalten in der Bodenluft stellt ein Problem dar, welches hier aber nicht thematisiert werden soll. Forschungen der letzten Jahrzehnte führen dazu, dass die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Radon vom Gesetzgeber genauer betrachtet werden. Des Weiteren sind die Auflagen der Energie-Einsparverordnung bezüglich der luftdichten Gebäudehülle deutlich strenger geworden, um die Energieeffizienz der Gebäude zu steigern. Dies hat zur Folge, dass kein natürlicher Luftaustausch in den Innenräumen mit der Außenluft bei Neubauten vorhanden ist. Noch vor einigen Jahren hat sich die Innenraumluft ca. vier bis fünfmal mit der Außenluft ausgetauscht. Dieser natürliche Luftaustausch sorgte unter anderem für eine Verdünnung von Radon in den Gebäuden. Die Veränderungen der Bauweise führen dazu, dass sich der Gehalt von Radon in den Gebäuden, besonders im Kellergeschoß wie auch im Erdgeschoß, erhöhen kann.

Bundesamt für Strahlenschutz | Radon | Vorkommen von Radon

Was ist Radon?

Radon ist ein natürliches radioaktives Edelgas. Es entsteht durch den Zerfall von Uran 238, welches in unserer Erdkruste in unterschiedlichen Mengen überall vorkommt. Radon tritt aus der Bodenluft, durch Spalten, Poren und Grundwasser aus und gelangt so an die Erdoberfläche.

Radon ist ein geruch- und geschmackloses Gas, welches in der Außenluft durch die starke Verdünnung kein Problem darstellt.

 

 

Bildquelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Bundesamt für Strahlenschutz | Radon | Radon im Körper - Gesundheit

Wie wirkt Radon auf unsere Gesundheit?

Atmet man Radon über einen längeren Zeitraum in erhöhtem Maße ein, steigt das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Radon wird fast komplett wieder ausgeatmet, aber es verbleiben die radioaktiven Zerfallsprodukte im Lungengewebe und schädigen dieses, so dass Krebs entstehen kann.

Radon in Gebäuden gilt nach dem Rauchen als zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs.

Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz gibt es jährlich ca. 1.900 Todesfälle durch radonbedingten Lungenkrebs. Radon wird von der WHO als krebserzeugender Schadstoff eingestuft.

 

Bildquelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Bundesamt für Strahlenschutz | Radon | Radonhaus Risse

Radon in Gebäuden

Tritt Radon durch fehlende, nicht intakte oder nicht radondichte Abdichtungsmaßnahmen der Bodenplatte oder der Kellerwände in das Gebäude ein, können gesundheitsschädliche Konzentrationen auftreten.

Wie hoch die Konzentration von Radon in einem Gebäude ist, hängt unter anderem davon ab, wieviel Radon im Baugrund entsteht, wie durchlässig der Baugrund für den Transport von Radon ist und wie das Gebäude gebaut ist. Radon ist nicht nur ein Problem für den Kellerbau, sondern auch für Gebäude mit einer Bodenplatte.

 

Bildquelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Bundesamt für Strahlenschutz | Radon | Vorschriften und Gesetze

Gesetzliche Regelungen zum Schutz vor Radon

Der Schutz vor Radon ist im Strahlenschutzgesetz seit 31. Dezember 2018 geregelt und muss im kompletten Bundesgebiet eingehalten werden.

Zitat § 121 StrlSchG:

 „Wer ein Gebäude mit Aufenthaltsräumen oder Arbeitsplätzen errichtet, hat geeignete Maßnahmen zu treffen, um den Zutritt von Radon aus dem Baugrund zu verhindern oder erheblich zu erschweren.“ Für neu zu erstellende Gebäude gilt der einzuhaltende Referenzwert von 300 Bq/m³ in Aufenthaltsräumen.

 

Bildquelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Bundesamt für Strahlenschutz | Radon | Radon im Haus

Wie schützen wir Sie?

Für uns ist Wohngesundheit die wichtigste Grundlage. Nicht   nur die Minimierung der Luftschadstoffe (VOC) oder das „Weglassen“ von beispielsweise Weichmachern in den Bodenbelägen oder der Verzicht von Bioziden in Innenwandfarben, sondern auch die Minimierung des Radongehaltes in der Innenraumluft ist uns ein wichtiges Anliegen. Das Eindringen von Radon in den Keller oder durch die Bodenplatte wird durch verschiedene radondichte Abdichtungsmaßnahmen minimiert. Hierbei werden die Flächen - also die Bodenplatte und die Kelleraußenwände - ebenso die Details wie zum Beispiel Bodenplattendurchführungen und Anschlüsse an die Wände berücksichtigt. Gebäude mit Be- und Entlüftungsanlagen werden mit einem leichten Überdruck installiert.

 

Bildquelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Roth Massivhaus | Verkaufsberater: Günter Beierke

Unser Sachverständiger für Erkennung und Bewertung von Radonbelastungen in Innenräumen (TÜV) Günter Beierke, überwacht alle Maßnahmen zur Minimierung von Radon in Ihrem Gebäude und steht Ihnen gern für Ihre Fragen zur Verfügung.